Das Unternehmernetzwerk BNI prägt meinen Mittwoch inzwischen ganz selbstverständlich.
Sehr früh sogar: Um 5:20 Uhr klingelt der Wecker, denn wie jeden Mittwoch startet der Tag mit dem BNI-Frühstück in Mildstedt im Kirchspielkrug– verbindlich, strukturiert und bewusst gewählt.

Um 6:20 Uhr komme ich in Mildstedt an. Erst lockeres Netzwerken, kurze Gespräche, ankommen.
Ab 7:00 Uhr beginnt der offizielle Teil. Klar strukturiert, moderiert und konzentriert – und pünktlich um 8:30 Uhr beendet. Genau diese Verlässlichkeit macht für mich einen großen Unterschied.


Unternehmernetzwerk BNI: Was es ist – und warum ich jeden Mittwoch dabei bin

Unternehmernetzwerk BNI steht für Business Network International.
Ein weltweit organisiertes Unternehmernetzwerk mit regionalen Chaptern. Ich bin Mitglied im Chapter Husum, wir treffen uns jeden Mittwoch im Kirchspielkrug in Mildstedt.

Die Frage höre ich oft: Warum so früh?
Ganz einfach: Das ist die Zeit, zu der alle können. Danach startet der normale Arbeitsalltag – ohne dass sich das Netzwerken wie ein zusätzlicher Termin anfühlt.

Was mich anfangs ehrlich abgeschreckt hat:

  • Jeden Mittwoch?

  • Wirklich verbindlich?

  • Bringt mir das etwas?

  • Reicht nicht einmal im Monat?

Ich habe mich trotzdem zu einem Besuchertag angemeldet – und war überrascht.
Nicht vom Smalltalk, sondern von der Struktur, der Offenheit und dem klaren Regelwerk. Man wird herzlich aufgenommen, lernt voneinander und lernt vor allem: zuzuhören.

Seit Dezember 2023 bin ich dabei.
Aus voller Überzeugung.


Warum Verlässlichkeit im Unternehmernetzwerk BNI entscheidend ist

In jedem BNI-Chapter ist jede Branche nur einmal vertreten. Man kann nicht einfach eintreten, man muss sich bewerben. Das sichert Qualität.

Und warum wirklich jeden Mittwoch?
Weil Verlässlichkeit sichtbar wird.
Man zeigt: Auf den kann ich mich verlassen.

Was anfangs die größte Herausforderung war, ist heute fester Bestandteil meiner Woche.
Es fällt nicht schwer – im Gegenteil. Es entstehen Freundschaften, Vertrauen und echte Zusammenarbeit.


BNI 1-2-1-Gespräche: Wie Netzwerken im Unternehmernetzwerk BNI wirklich funktioniert

Jede Woche gibt es einen 60-Sekunden-Pitch.
Früher: eine schlimme Vorstellung.
Heute: eine kreative Herausforderung. Ich möchte nicht immer das Gleiche erzählen, sondern relevant bleiben.

Dann sind da noch die 1-2-1-Gespräche.
Anfangs dachte ich: Warum eigentlich? Ich höre doch jede Woche, was die anderen machen.

Falsch gedacht.

Im 1-2-1 lernt man das Gegenüber wirklich kennen. Dienstleistungen, Denkweisen, Bedürfnisse.
Seit ich bei BNI bin, höre ich bei Gesprächen anders zu und durchsuche gedanklich ständig meine persönliche „BNI-Datenbank“:
Kenne ich jemanden, der hier gerade helfen kann?

Das Ergebnis:

  • keine kalte Akquise

  • Kontakte mit Vertrauen

  • Empfehlungen, die Türen öffnen

Die Auswirkungen guter 1-2-1s beschreibe ich in den nächsten Tagen einmal ausführlicher.


Einblicke in den Tag

Gegen 10:00 Uhr ist BNI für heute erledigt und es geht weiter zu einem Außentermin.
Im Auto telefoniere ich wie immer viel. Wenn ich keinen Podcast höre, nutze ich die Fahrzeit gerne für Gespräche. Das gibt mir nicht nur das Gefühl von Produktivität – es ist einfach gut genutzte Zeit. Ich schaue schließlich nicht nur aus dem Fenster ????.

Mittag gibt es heute erst um 14:15 Uhr. Etwas spät, aber der Tag läuft da längst auf Betriebstemperatur.

Um 15:00 Uhr steht ein Online-Meeting mit einer Werbeagentur an. Details werden besprochen, Ideen sortiert, Möglichkeiten abgewogen.
Was genau daraus entsteht, erzähle ich in den nächsten Tagen einmal ausführlich – das verdient einen eigenen Beitrag.

Danach: open end im Büro.
Gedanken ordnen, Themen weiterspinnen, Dinge zu Ende bringen oder neu anfangen.


Messevorbereitung, Blogroutine und ein Gedanke zum Schluss

Parallel laufen die Messevorbereitungen auf Hochtouren.
Verkaufsargumente sammeln, sortieren, schärfen. Escape Game aufs Fahrrad bringen und Radfahren zum Raderlebnis machen.

Der Blog selbst fängt an, richtig Spaß zu machen. Gedanken werden tagsüber notiert und fließen abends in den Text. Genau so soll es sein.

Ein besonders guter Impuls kam heute Morgen von Ralph Böttcher:
Formuliere dein Ziel und hänge es gut sichtbar ins Büro!
Das bezog sich auf die Zusammenarbeit mit der Werbeagentur
P.S. googelt einmal #fragralph

Einfach – aber extrem wirksam.

Ich denke außerdem seit einiger Zeit über eine Assistenz nach. Nicht irgendwann, sondern konkret.
Der Hinweis von Beatrix Westphal (übrigens auch ein toller BNI Kontakt) passt perfekt dazu:
Erstelle eine „Not-to-do-Liste“.

Alles aufschreiben, was Zeit frisst und Energie kostet.
Genau dafür sucht man Unterstützung.

Der erste Mitarbeiter ist ein großer Schritt.
Das sollte nicht überstürzt werden, ist ja doch irgendwie besonders.

Meine Not-to-do-Liste wächst.
Und genau das fühlt sich richtig an.


Fazit des Tages

Früher Start.
Viele Gespräche.
Klare Gedanken.

Und wieder ein Stück mehr Struktur für Dein Raderlebnis.

Morgen geht’s weiter.