LinkedIn-Strategie im Tourismus entsteht nicht nebenbei. Sie braucht Zeit, Aufmerksamkeit – und die Bereitschaft, sich wirklich mit dem auseinanderzusetzen, was andere gerade bewegt.
Der Tag startet um 6:00 Uhr,
um 7:00 Uhr sitze ich im Büro.
Bis zum Mittag ist Fokus angesagt, dann um 12:00 Uhr kurz zum Friseur – Tapetenwechsel inklusive.
Der Nachmittag gehört wieder dem Büro.
Vormittag: LinkedIn nicht scrollen, sondern verstehen
Heute Vormittag habe ich mich intensiv mit LinkedIn beschäftigt.
Nicht posten, nicht reagieren – sondern verstehen.
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Funktionen ausprobiert
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gezielt nach Personen gesucht
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Beiträge geplant
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den Feed sehr aufmerksam gelesen
Mich interessiert besonders:
Was passiert gerade im Tourismus in der DACH-Region?
Welche Themen tauchen auf?
Wo wird diskutiert?
Und wer gestaltet diese Diskussionen?
Parallel dazu geht es weiter mit der ITB-Vorbereitung.
Aussteller recherchieren, Unternehmen anschauen, prüfen, wo ein Austausch wirklich sinnvoll sein könnte.
Recherche, die hoffentlich hilft, die richtigen Gespräche zu führen.
Reisen, Netzwerke und bewusste Entscheidungen
Ein Gedanke beschäftigt mich heute besonders:
Sollte ich vor der ITB noch ein BNI-Chapter in Berlin besuchen?
Der Tag wäre lang, keine Frage.
Aber wenn man schon einmal die Gelegenheit hat, sollte man sie vielleicht auch nutzen.
Einer meiner Vorsätze für 2026 lautet:
Wenn ich auf Reisen bin, andere Chapter besuchen.
Netzwerke funktionieren regional – aber man lernt unglaublich viel, wenn man den eigenen Rahmen verlässt.
Projektmanagement: Wenn Tools mehr Zeit fressen als sie sparen
Am Nachmittag beschäftige ich mich wieder mit dem Thema Projektmanagement.
Ich suche eine Lösung, die Überblick schafft. Dringend.
Bisher konnte mich kein Tool wirklich überzeugen.
Testen, ausprobieren, wieder verwerfen – das frisst Zeit, die ich gerade nicht habe.
Deshalb ein Perspektivwechsel:
Ich werde mir externe Expertise holen.
Experten fragen kostet auch Zeit, aber vermutlich weniger, als weiterhin selbst alles auszuprobieren.
Jetzt muss ich nur noch den richtigen finden – was wiederum ein eigenes Projekt ist.
Der Fokus ist klar:
Zeitfresser finden und ausmerzen.
Kurz vor Feierabend noch schnell die Teilnehmerliste für das BNI-Frühstück morgen aktualisiert.
Dann bewusst Schluss.
Heute einmal zeitig Feierabend.
Ich muss mich aktuell fast dazu zwingen – aber es fühlt sich richtig an.
Gedankenkarussell zu „Dein Raderlebnis“
Ein paar Gedanken drehen sich hartnäckig im Kreis:
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Sport braucht wieder mehr Platz
→ Fitnessstudio wieder aufnehmen
→ Laufen wäre auch gut, abschalten, Kopf frei bekommen
→ ganz oben auf der Liste -
Zeitplanung wird in den nächsten Wochen anstrengend
→ Prioritäten müssen klar gesetzt werden -
Werbung auf dem Auto?
→ Ja oder Nein?
→ dezent oder auffällig?
→ noch keine Entscheidung
Manche Fragen brauchen Zeit.
Und genau die nehme ich mir gerade bewusst.
Fazit des Tages
Kein lauter Tag.
Aber ein sehr klarer.
Und genau so entsteht für mich eine LinkedIn-Strategie im Tourismus:
durch Beobachtung, Einordnung – und bewusste Entscheidungen.
Morgen geht’s weiter.