Manchmal verändert sich etwas nicht laut.
Kein Knall. Kein großer Moment.
Sondern ein Satz.

In der vergangenen Woche ist genau das passiert.
Eigentlich war es „nur“ ein Gespräch. Ein Austausch mit einem netten Menschen, ein Weggefährte der auf dem Weg ist ein Freund zu werden! Drei Videolinks.
Ein Vortrag von Bodo Janssen über Führung, Verantwortung und Transformation.

Ich wollte das nebenbei hören.
Wie einen Podcast.
Stattdessen habe ich nach zwei Minuten die Arbeit eingestellt
und eine Stunde lang einfach nur zugehört.

Hier der Link zu dem Video

Und dann kam dieser eine Satz.


Ein Berg, der mehr ist als ein Berg

Bodo Janssen hat seinen Auszubildenden angeboten, mit ihm den Kilimandscharo zu besteigen.
Ein Jahr Vorbereitung.
Ein gemeinsames Ziel.
Eine Herausforderung, die weit über einen Berg hinausgeht.

Eine Teilnehmerin hat auf diesem Weg 40 Kilo abgenommen
und stand am Ende auf dem Gipfel.

Dieses Bild hat mich zwei Tage lang nicht losgelassen.

Nicht wegen des Berges.
Sondern wegen dessen, was er symbolisiert.


Erinnerungen, die plötzlich wieder da sind

Ich habe gemerkt:
Ich kenne dieses Gefühl.

Beim Berliner Halbmarathon im Jahr 2021
Beim Zieleinlauf durchs Brandenburger Tor.
Beim Sitzen im Regen vor dem Bundestag,
mit einer Medaille um den Hals
und einem eiskalten Weißbier in der Hand.

Diese 15 Minuten danach –
das war kein Jubel.
Das war Ankommen.

Und genau dieses Gefühl will ich wieder.
Aber größer.
Tiefer.
Nachhaltiger.


Der Kilimandscharo als Spiegel

Der Kilimandscharo ist kein spontanes Abenteuer.
Er braucht:

  • Vorbereitung

  • Struktur

  • Disziplin

  • Geduld

Je mehr ich mich damit beschäftige, desto klarer wird mir:
Das passt erschreckend gut zu dem, was gerade in meinem Unternehmen passiert.

Wachstum.
Neue Prozesse.
Entscheidungen, die man nicht mehr allein treffen sollte.

Und vor allem diese Erkenntnis:

Irgendwann brauchst du jemanden, der dir nicht zustimmt – sondern ehrlich widerspricht.


Der Sparringspartner – und warum er so wichtig ist

Ich habe mir genau diese Frage gestellt:
Was, wenn organisches Wachstum irgendwann nicht mehr reicht?
Woran merke ich das?
Und wie reagiere ich dann, ohne alles zu gefährden?

Ich habe 1.000 Ideen im Kopf.
Gute. Schlechte. Große. Unfertige.
Nicht jede davon verdient Umsetzung –
aber jede will zumindest eingeordnet werden.

Dafür habe ich jemanden gesucht.
Und ich habe ihn gefunden.

Einen Sparringspartner, der:

  • hinterfragt

  • sortiert

  • bremst, wenn nötig

  • beschleunigt, wenn sinnvoll

Ich freue mich auf diese Reibung.
Denn genau dort entsteht Entwicklung.

Dazu bald mehr!


Warum ich diesen Weg öffentlich gehe

Ich möchte diesen Prozess teilen.
Nicht, weil alles glatt läuft –
sondern weil es das nicht tut.

Es wird:

  • gute Tage geben

  • schlechte Tage

  • Chaos

  • Zweifel

  • Frust

  • Fortschritt

Dieser VLOG, den ich in der kommenden Woche starte,
soll genau das zeigen:

  • Alltag

  • Unternehmertum

  • Vorbereitung

  • Veränderung

Ehrlich. Ungefiltert. Echt.


Ordnung statt Dauerfeuer

Eine Entscheidung dieser Woche war zentral:

Der tägliche Blog geht.

Stattdessen gibt es ab jetzt einen Wochenrückblick.
Mehr Tiefe.
Mehr Klarheit.
Weniger Druck.

Alles andere läuft weiter:

Aber strukturierter.
Bewusster.
Nachhaltiger.


Ausblick

Der Kilimandscharo wird noch in dieser Woche in meinem Büro hängen.
Direkt gegenüber von meinem Schreibtisch.

Nicht als Deko.
Sondern als Erinnerung, warum ich das alles mache.

Der Weg hat begonnen.
Und er wird nicht gerade.