Manchmal trifft man eine Entscheidung –
und plötzlich ordnet sich alles neu.
In der vergangenen Woche habe ich beschlossen:
Ich werde den Kilimandscharo besteigen.
Nicht für ein Abenteuer.
Nicht für Social Media.
Sondern für mein persönliches WARUM.
Informiert. Gegrübelt. Zweifel bewusst beiseitegeschoben.
Und dann kam die nächste Idee:
Wenn schon, dann richtig.
Mit Kamera.
Kamera gekauft – Realität erkannt
Mittwoch, 19:40 Uhr:
Das Paket kommt an.
Auspacken. Staunen.
Erleichterung – die Kamera ist einfacher zu bedienen als gedacht.
Wenn man sich einmal mit der Technik beschäftigt.
Aber dann die nüchterne Erkenntnis:
Wer filmt,
muss auch schneiden.
Zur Auswahl standen:
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iMovie
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Final Cut Pro
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CapCut
Dann das nächste Problem:
YouTube braucht Breitbild.
Instagram will Hochformat.
Ein Schnittprogramm, das beides elegant löst?
Fehlanzeige.
Also pragmatisch:
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iMovie für YouTube
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CapCut für Reels
Man wächst ja mit seinen Aufgaben.
„Nur noch 5.871 Meter“
Wenn ich etwas beginne, dann mit System.
Ein Name musste her.
Der YouTube-Kanal heißt jetzt:
Nur noch 5.871 Meter
Ich lebe und arbeite auf 24 Meter über NN.
Der Kilimandscharo ist 5.895 Meter hoch.
Die Differenz: 5.871 Meter.
Nicht mehr.
Nicht weniger.
Es geht mir nicht darum, einen Hochglanz-Vlog zu produzieren.
Es geht um den Weg.
Um mein Warum.
Um Commitment.
Die Öffentlichkeit ist mein Druck von außen.
Das Ziel ist längst im Kopf verankert.
Silke. Kamera. Aufnahme? Nein.
Donnerstag: Kamera im Gepäck,
grandiose Idee im Kopf.
Ich wollte Silkes Reaktion filmen.
Ergebnis:
Die Kamera hat nicht aufgenommen.
Fehlersuche später.
Silke ist ein Wirbelwind.
Sie braucht Herausforderungen.
Kilimandscharo?
In der Theorie ist sie dabei.
Und im Unternehmen?
Neben dem Berg ist auch sonst nicht wenig passiert.
Feinheimisch-Touren
Die Planung geht in die Zielgerade.
Besuche stehen fest.
Jetzt beginnt die Feinplanung:
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Strecken
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Zeitfenster
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Abläufe
Ziel: Ende der Woche alles fertig – bereit für die Werbung.
Bike Escape Game
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Damp: Story und Figur nehmen Form an.
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Nord-Ostsee-Kanal: erste Rückmeldungen → Feinplanung.
Das Tempo zieht an.
Hotelprojekt
Ein umfangreiches Angebot ist fertig.
Ziel:
Ein Haus zum Spezialisten für Gruppen- und Radreisen entwickeln.
Topfitte Mitarbeiter.
Klare Abläufe.
Verstandene Gäste.
Der Bus – und ein Lehrstück in Sachen Gruppenreisen
Dann der Anruf von Neubauer Touristik.
Bus aus Hildesheim reinholen.
Start 13:00 Uhr.
Zuhause um 00:40 Uhr.
Am Wochenende dann:
Bochum.
Musical Starlight Express.
Start 05:45 Uhr.
Ankunft 14:45 Uhr.
Und dann die Szene an der Rezeption:
„Wo kann ich mit dem 13,30 Meter Bus parken?“
Fragende Blicke.
Unklare Antworten.
„Da vorne vielleicht.“
„Ich glaube schon, dass das geht.“
Und genau da liegt der Punkt.
- Gäste verstehen ist kein Zufall.
- Gruppenreisen funktionieren anders.
- Radreisen erst recht.
Sehr gute Hotels haben:
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feste Busparkplätze
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klare Unterlagen
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geschulte Mitarbeiter
Hier liegt Potenzial. Großes.
Gedanken dieser Woche
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Wann nehme ich die Kamera wirklich mit?
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Wann schneide ich am effizientesten?
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Wie sieht der optimale Workflow aus?
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Soll das erste Video schon am 15.02. online gehen?
Antwort:
Nein.
Nicht überstürzen.
Es soll gut werden.
Und dann dieser Moment, den ich liebe:
Erst fragt man sich:
„Wo kommt der nächste Auftrag her?“
Und plötzlich ist der Kalender wieder voll.
Mit Projekten, die Spaß machen.
Schon faszinierend, wie sich Dinge fügen.
Fazit der Woche
Ein Berg.
Eine Kamera.
Ein Commitment.
Parallel:
Projekte wachsen.
Ideen nehmen Form an.
Das Tempo steigt.
Und ganz ehrlich?
Genau so soll es sein.
Der Weg hat begonnen.
Und es sind nur noch 5.871 Meter.