Manchmal merkt man schon am Donnerstagmorgen:
Das werden keine normalen Tage.
Und genau deshalb starte ich ab jetzt ein neues Blog-Format:
Ein Rückblick von Donnerstag bis Sonntag.
Kompakter, ehrlicher – und vor allem langfristig machbar.
Los geht’s mit dem wohl wichtigsten Tag dieser Woche.
Donnerstag: Mietrad Connect – und die Frage, was Fahrräder morgen können müssen
Um 8:30 Uhr ging es los Richtung Hamburg zur mietrad Connect.
Eine Mischung aus Hausmesse, Tagung und Jahrestreffen – mit einem klaren Ziel:
Zukunft verstehen.
Das Programm lief von 13:00 bis 19:00 Uhr, danach gemeinsames Essen und Netzwerken.
Themen waren unter anderem:
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Wie reisen wir morgen?
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Partnerschaften auf Augenhöhe (u. a. mit Kalkhoff)
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Flottenversicherung – diesmal wirklich verständlich (danke linexo)
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Kleine Passagiere, große Abenteuer (Stichwort hamax)
Dazu: spannende Einblicke in die neuesten Software-Entwicklungen für Fahrradvermieter.
Und mittendrin: ich – als Aussteller.
Meine Frage an die Vermieter war bewusst einfach:
Was wäre, wenn eure Mieträder mehr könnten?
Ich habe dort mein Fahrrad Escape Game vorgestellt.
90 % der Entwicklung sind abgeschlossen – und das Entscheidende ist:
Die Lösung funktioniert in jeder Region.
Aber:
Ein gutes Spiel braucht eine Geschichte, eine Figur – und echtes lokales Wissen.
Und genau hier kommen die Fahrradverleiher ins Spiel.
Vorteile für sie:
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keine Entwicklungskosten
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kein technisches Investment
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zusätzlicher Umsatz als Vertriebspartner
Die Gespräche waren intensiv, offen und ehrlich.
Das Fazit der Messe:
Das Interesse ist da. Jetzt zählt Umsetzung.
Um 22:45 Uhr war ich wieder zu Hause.
Zündschlüssel umgedreht. Licht aus. Ende.
Freitag: Nachbereitung, Seeglas und Kreise, die man nicht erwartet
Freitag heißt: Nachbereitung.
Alle Messekontakte wandern ins CRM, Parameter werden gesetzt, Zeitpläne angelegt, erste Ideen notiert.
Dann ein Anruf aus Kappeln.
Der Seegras-Mann. Vorher nie bewusst wahrgenommen.
Er hatte im Programm der Akademie Sankelmark gestöbert und ist dort auf unsere einwöchige Nachhaltigkeitstour gestoßen.
Er möchte Teil des Programms werden.
Ein großartiges Gespräch.
Eine spannende Persönlichkeit.
Und wieder dieser Gedanke:
???? Was für Kreise so ein Projekt plötzlich zieht.
Abends noch Büro-Alltag –
um 21:40 Uhr reicht es dann auch.
Samstag & Sonntag: Leben, Lernen, Handball und ein bisschen Büro
Samstag:
Viel privat, zwei Termine am Abend:
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17:00–19:00 Uhr: 12. Geburtstag
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19:30–01:45 Uhr: Feier bei Freunden
Bei mir: 100 % alkoholfrei.
Ein Vorsatz für 2026 – und ganz ehrlich:
Es gibt inzwischen richtig gute alkoholfreie Biere.
Der Morgen danach? Fantastisch.
Sonntag:
Handball-Logistik, Büro, Lernen.
Mein neues CRM bringt gleich auch ein Projektmanagement mit –
also lernen, testen, verstehen.
Und dann der Gedanke:
Mist. Englisch ist diese Woche wieder zu kurz gekommen.
Notiz gemacht. Nächste Woche besser.
Am Abend dann das Highlight:
Handball-EM-Finale – Deutschland gegen Dänemark.
Hier im Norden ein echtes Ereignis.
Gemeinsam mit meiner Tochter im Dorfgemeinschaftshaus mitfiebern.
Medaille sicher. Finale erreicht.
Mehr kann man kaum verlangen.
Danach nochmal kurz ins Büro –
es liegt einfach zu viel an.
Fazit des verlängerten Wochenendes
Viele Gespräche.
Viele neue Ideen.
Und ein klares Gefühl: Das Tempo zieht an.
Dieses neue Format passt.
Und nächste Woche geht es direkt weiter –
unter anderem mit der Nord Gastro in Husum.
Fortsetzung folgt.