Manchmal habe ich das Gefühl, mein Terminkalender wird von einem Algorithmus geschrieben, der eine Vorliebe für Wasserwege und frühes Aufstehen hat. Die letzte Februarwoche steckte mir noch in den Knochen, als der März bereits mit Vollgas und einer ordentlichen Portion Networking um die Ecke kam. Mein großes Ziel für dieses Jahr steht fest: Ich möchte die Radreisen Qualität verbessern – und zwar an den Schnittstellen, wo es oft noch hakt: bei den Hotels und den Reisebusunternehmen. In dieser vergangenen Woche (KW 9) führte der Weg dorthin über Schafstedt, das BNI-Netzwerk und eine defekte Sportuhr.

Von Testfahrten und digitalen Sackgassen (KW 9)

Der Dienstag startete sportlich, wenn auch zunächst nur für meinen PKW. Ich habe mich auf den Weg nach Schafstedt gemacht, um die geplante Route für unser neues Bike Escape Game am Nord-Ostsee-Kanal persönlich abzufahren. Warum man das mit dem Auto macht? Ganz einfach: Um Fehler im System zu finden, bevor die ersten Radler ratlos im Unterholz stehen. Und tatsächlich: Ein, zwei Korrekturen sind nötig, damit das Erlebnis perfekt wird. Schließlich will ich die Radreisen Qualität verbessern und kein Suchspiel für Fortgeschrittene veranstalten. Danach ging es direkt weiter zum Erlebnisbauernhof Hüsby zu Silke und Dirk. Wir planen eine Instagram-Kampagne – wer uns kennt, weiß: Das wird nicht nur informativ, das wird verdammt lustig.

Der Mittwoch war ein klassischer Büro-Marathon. Nach dem BNI-Frühstück in Mildstedt wartete der Schreibtisch. Ein besonderes Highlight (Ironie aus!) war der Versuch, den ITB Navigator für die anstehende Messe in Berlin zu bändigen. Ich wollte Termine für die nächste Woche fixieren, doch das System fühlt sich an wie eine digitale Geisterstadt. Keine Antworten, keine Bestätigungen – pure Unproduktivität. Aber Kopf hoch, es gibt ja noch das „echte“ Internet: Ein Zoom-Call mit einer Hotelberaterin, die mich über LinkedIn gefunden hat, war der perfekte Gegenentwurf. Ein toller Austausch, der zeigt, dass echtes Interesse mehr wert ist als jeder automatisierte Navigator. Apropos Automatisierung: Die Arbeit an meiner KI-Telefonassistenz geht in die heiße Phase. Die Agentur macht Fortschritte, und ich freue mich darauf, wenn der Bot bald die ersten Anrufe jongliert.

Netzwerken am Kanal und ein neuer Star am Werbehimmel

Donnerstag fühlte ich mich fast schon wie ein Anwohner des Nord-Ostsee-Kanals. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen zog es mich ans Wasser, diesmal zum BNI nach Rendsburg. Mit direktem Blick auf die vorbeiziehenden Schiffe am NOK lässt es sich einfach besser netzwerken. Nach einem Besuch bei einem alten Weggefährten folgte ein spannender Austausch mit der FH Westküste zum Thema Besucherlenkung im Tourismus. Ein Projekt, das mich total begeistert und bei dem wir uns gegenseitig ideal ergänzen können.

Das absolute Highlight folgte am Samstag: Ein Videodreh mit meiner kleinen Tochter für den „Geburtstagsstall“ meiner Frau, der Marke Tierische Landparty. Was soll ich sagen? Kaum war das Video online, knackten wir die 600 Views. Ich glaube, ich kann meine Marketing-Strategie einpacken und sie einfach machen lassen – ein Naturtalent! Nebenbei habe ich noch am Jahresprogramm für die Tierische Landparty gewerkelt, damit alles in einer ansehnlichen Übersicht bereitsteht.

Hinter den Kulissen verfolge ich weiterhin meine Mission: Ich möchte die Radreisen Qualität verbessern, speziell bei Busunternehmen. Ich plane einen Workshop und eine ERFA-Gruppe, um frischen Wind in die Branche zu bringen. Drei Mitstreiter habe ich schon im Boot – nächste Woche gibt es dazu mehr Details.


Kilimandscharo Update

Die Vorbereitung auf den großen Berg braucht Disziplin. Da meine alte Garmin das Zeitliche gesegnet hat, ist eine neue Uhr bereits bestellt. Ich setze voll auf den Motivationsschub durch das neue Gadget, um endlich wieder regelmäßig laufen zu gehen. Parallel dazu ist mein erstes Reel mit Silke online – der Berg ruft, und wir antworten mit Reichweite!

Erkenntnis der Woche

Wer die Radreisen Qualität verbessern will, darf sich nicht auf unzuverlässige digitale Tools verlassen. Am Ende zählen die persönliche Begegnung, die saubere Planung vor Ort und – wie ich am Samstag gelernt habe – ein authentisches Lächeln in die Kamera.


Ausblick auf die kommende Woche (KW 10)

Nach dieser produktiven Woche in der Heimat geht es nächste Woche auf große Tour in den Osten:

  • Montag: Fokus auf den Shopify-Store.

  • Dienstag: Vormittags Büro, nachmittags feiern wir den Geburtstag meiner Frau!

  • Mittwoch bis Samstag: Die große Reise beginnt! Über Ahrenshoop (Fischland-Darß) geht es nach Berlin zur ITB und anschließend weiter ins Erzgebirge. Networking-Marathon vorprogrammiert!